Moschusschildkröte |
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martina

Kaiser

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Hallo,
ein kleines Glasaquarium ich schätze mal ca. 60l. Wenn ich es habe werde ich ein Foto einstellen.
__________________ Liebe Grüsse
Martina
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22.01.2012 17:21 |
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Sanjo
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Hallo Martina,
vielen Dank für die Fortsetzung hoch interessant.
Das mit dem Züchten würde ich mir auch reiflich überlegen.
Viele von Ihnen findet man in diversen Teichanlagen der Städte wieder
sobald das mit den kleinen in Arbeit aus artet werden sie meistens ausgesetzt.
Gruß
Hubert
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22.01.2012 17:46 |
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martina

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Hallo Hubert,
das waren eigentlich auch so meine Überlegungen. Ich werde wohl das neue AQ für die Trennung der Geschlechter benutzen...
__________________ Liebe Grüsse
Martina
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23.01.2012 20:48 |
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Sanjo
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Hallo Martina,
was machen eigentlich Deine Kleinen?
Wie weit bist Du mit Deinem neuen AQ?
Gruß
Hubert
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13.02.2012 17:49 |
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martina

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Hallo Hubert,
leider noch nicht viel weiter. Hatte noch keine Zeit es abzuholen. Wird aber demnächst passieren. Im Moment steht meine Mutter an erster Stelle, die meine Freizeit gehört. Aber wenn es so weit ist bekommt Ihr Info.
Übrings ist bei den Schildkröten seit einer Woche die Winterruhe vorbei. Alle Wohlauf.
__________________ Liebe Grüsse
Martina
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15.02.2012 19:24 |
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Sanjo
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Hallo Martina,
vielen Dank für den Input
Ja die Freizeit für die Eltern ist eine große Herausforderung.
Gruß
Hubert
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15.02.2012 19:26 |
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martina

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Hallo Emmerson,
wir haben im Keller einen 2. Kühlschrank stehen, der eigentlich nur im Sommer in Betrieb ist. Wäre für uns also kein Problem die dort zu deponieren. Bei Landschildkröten ist es so das die wirklich nach der Einbuttlungsphase in den Kühlschrank kommen. Ich habe mich aber bei meinen Wasserschildkröten für die andere Variante entschieden, die sehr gut gelaufen ist. Werde es dieses Jahr auch wieder so halten die Schillis im Aquarium überwintern lassen.
__________________ Liebe Grüsse
Martina
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15.03.2012 19:12 |
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martina

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Hallo,
nun möchte ich euch etwas über die Inkubation schreiben....
Der Brutapparat lasst sich leicht aus einem herkömmlichen Aquarium selbst bauen. Dazu wird das Becken auf halber Höhe eine Glasscheibe als Steg eingeklebt oder auf Ziegelsteine gelegt. Darunter befindet sich das Wasser. Auf die Scheibe werden dann kleine Behälter gestellt, welche die Eier aufnehmen. Diese Behälter werden mit dem Inkubationssubstrat gefüllt, z. B. Vermiculit, Sand oder Torf. Der Gasaustausch erfolgt durch Poren in der Kalkschale der Eier. Er kann jedoch durch Wasser oder zu kompaktes Substrat behindert werden. Deshalb ist auf ein luftdurchlässiges, leicht feuchtes Brutsubstrat zu achten.
Der Inkubator wird bis unter den Glassteg mit Wasser aufgefüllt. Dieses wird mit einem thermostatgesteuerten Aquariumheizer erwärmt. Da es auch im Inkubator ein Temperaturgefälle gibt, wird der Temperaturfühler des Thermostates in einen der Eierbehälter gesteckt, um dort die richtige Temperatur einzustellen. Der Handel bietet verschiedene Thermostate an. Gut bewährt hat sich z. B. der "Thermotimer". Bei diesem Gerät lässt sich die Temperatur auf +/-1 Grad genau einstellen und durch die Timerfunktion eine Nachtabsenkung der Temperatur erreichen. Man kann auch einen einstellbaren Aquariumheizstab benutzen. Hier muss man zur Kontrolle ein Thermometer in einen Eierbehälter legen und den Heizstab so einstellen, dass bei den Eiern die gewünschte Temperatur stabil bleibt.
Anschließend wird der Inkubator mit einer Glasscheibe abgedeckt. Es ist darauf zu achten, dass kein Kondenswasser auf die Eier tropft, damit die Embryonen nicht absterben. Daher legt man die Deckelscheibe schräg drauf, sodass das Kondenswasser abfließt. Auch können die kleinen Eierbehälter abgedeckt werden. Da die Eier nach der Ablage nicht mehr gedreht werden dürfen, muss die Oberseite durch ein kleinen Kreuz mit einem weichen Bleistift markiert werden. So können die Eier falls die mal versehentlich bewegt worden sind wieder in die richtige Lage gebracht werden. Wenn man mehrere Weibchen besitzt ist es günstig, noch das Datum und die Kennung (Nummer) des Weibchens auf dem Ei zu vermerken. Die Eier können in kleinen Kuhlen zur Hälfte in das Vermiculit eingegraben oder auch oben aufgelegt werden.
Prinzipiell entwickeln sich die Eier zwischen 25 und 29 Grad sowie bei 98% relativer Luftfeuchtigkeit gut. Bei den meisten Schildkröten ist eine temperaturabhängige Geschlechtsfixierung bekannt, die Tiere besitzen also keine Geschlechts-Chromosomen, sondern das Geschlecht wird durch die Temperaturen während der Inkubaion bestimmt. Dies ist auch bei Moschusschildkröten der Fall. Bei konstanter Termperatur an der unteren Grenze des Toleranzbereiches entwickeln sich mehr Männchen, an der oberen Grenze mehr Weibchen.
Sind die Eier befruchtet bildet sich nach einigen Stunden bis tagen ein weißer Fleck an der obersten Stelle. Dort liegt die Keimscheibe. Dieser Fleck vergrößert sich zu einem Ring um das Ei.
Je nach Temperatur benötigen die Gelege zwischen 60 und 100 Tage zur Zeitigung.
Nächstes mal geht es über die Aufzucht.....
__________________ Liebe Grüsse
Martina
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15.03.2012 20:50 |
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martina

Kaiser

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Hallo,
nun habe ich endlich mal wieder etwas Zeit gefunden um zum nächsten Kapitel zu kommen "Aufzucht"....
Der Schlüpfling öffnet mit Hilfe der auf der Schnauzenspitze sitzende Eischwiele das Ei an einem Pol. Dann erweitert das Jungtier mit den Vorderfüßen die entstandene Öffnung. Meist verbleibt es noch einige Zeit im Ei, um den restlichen Dotter aufzubrauchen. Der Zeitraum vom Öffnen des Eis bis zum eigentlichen Schlupf kann einige Tage betragen. Man sollte die Schlüpflinge in dieser Zeit in Ruhe lassen und nur gelegentlich kontrollieren. Keinesfalls sollte Schlupfhilfe geleistet werden. Bei Störungen würde das Jungtier das Ei mit einem sehr großen Dottersack verlassen. Dabei besteht die Gefahr, dass der Dottersack verletzt wird und sich infiziert. Falls doch eines der Jungen zu zeitig geschlüpft ist, sollte es im Inkubator in einem eigenen Behälter mit feuchten Tüchern verbleiben, bis der Dottersack eingezogen ist. Wenn der Dottersackrest nur relativ klein ist, kann der Schlüpfling schon in ein kleines Becken mit einem Waserstand von 3 cm gesetzt werden. An einigen Plastikpflanzen, Steinen oder Wurzeln können sich die Tiere festhalten. Ist der Dotter aufgebraucht, kann das Tier gemeinsam mit den anderen Jungtieren aufgezogen werden.
Auch normale geschlüpfte Jungtiere werden am besten einzeln in kleinen Plastikterrarien ( z. B. 30 x 20 cm Grundfläche) untergebracht. Die Einrichtung dieser Mini-Aquarien ist einfach, aber praktisch: Der Wasserstand sollte in den ersten Tagen nur so hoch sein, dass die Tiere mit ausgestrecktem Hals die Oberfläche erreichen können. Zusätzlich können kleine Pflanzen, Steine oder Wurzeln eingebracht werden, die als Versteck oder Ruheplätze zum Atmen an der Oberfläche dienen. Später kann der Wasserstand schrittweise erhöht werden. Man sollte den Tieren immer genügend Möglichkeiten geben, die Wasseroberfläche laufend oder kletternd zu erreichen. Es muss auch unbedingt drauf geachtet werden, dass sich die Tiere nicht einklemmen können.
Nach wenigen Tagen ist der Dottersack vollständig aufgebraucht, und die kleinen Schildkröten beginnen mit der Nahrungsaufnahme. Die Schlüpflinge bleibe so lange in diesen Plastik-Aquaterrarien, bis sie erste Nahrung aufnehmen und ihr Nabel geschlossen ist. Anschließend können sie einzelnd oder gemeinsam - je nach Verträglichkeit - in größeren Behältern aufgezogen werden, die analog zu denen der Eltern eingerichtet sind. Auch die klimatischen Verhältnisse werden wie bei den adulten Tieren gestaltet. Als erste Nahrung sollte Lebendfutter angeboten werden, das den Beutefangfreflex auslöst. Wasserflöhe, Mückenlarven oder kleine Regenwürmer sind bestens geeignet. Später kann auch das gesamte Futterspektrum der Alttiere gereicht werden. Die Geschlechter können bei halbwüchsigen Tieren (ab 5 cm Panzerlänge) gut anhand der Schwanzlänge unterschieden werden. Im Alter von 2-4 Jahren erreichen sie normalerweise die Geschlechtsreife.
Und nächstes mal geht es um die Gesundheit....
__________________ Liebe Grüsse
Martina
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05.05.2012 19:23 |
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Frankma
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06.05.2012 09:43 |
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Sanjo
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Hallo Martina,
vielen Dank für die ausführlichen Berichte
hoch interessant.
Gruß
Hubert
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06.05.2012 20:15 |
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martina

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Hallo Ihr beiden,
ja ich kann nur schreiben dass es wirklich sehr viel Spass macht mit den dreien und ich habe es nicht bereut von den Fischen auf den Schillis umzusteigen. Obwohl die Fische auch viel Freude gemacht haben.
__________________ Liebe Grüsse
Martina
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07.05.2012 21:51 |
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martina

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Hallo,
war am Montag zum Züchter wo wir unsere 3 Moschusschildkröter gekauft haben. Ich wollte doch endlich mal wissen wer Männlein und Weiblein ist. Oder wer weiß wie rum
Ist ja nicht so einfach das Geschlecht zu bestimmen. Eigentlich hatten wir uns darauf eingestellt 1 Schilli abgeben zu müssen, da wir nicht züchten wollen. Aber wir hatten viel Glück, denn wir haben 3 Weibchen erwischt. Bei 3 Männchen wäre Vorsicht geboten. Könnte sein das 3 Männchen heftige Kämpfe austragen obwohl kein Weibchen dabei wäre. 3 Weibchen sind kein Problem. Außerdem sagte der Züchter er würde sich das öfters wünschen das Schildkröten so gut gepflegt werden wie unsere. Gesunde Tiere, keine Bisswunden und einen schönen harten Panzer. Das bedeutet Pflege und Futter stimmen. Bei so viel Lob waren wir ganz Stolz. Haben beim Züchter Schillis gesehen die schwere Bein und Kopfverletzungen (jetzt ausgeheilt) hatten. Die Halter haben leider nicht viel für ihre Tiere übrig gehabt.
Wir sind jedenfalls glücklich mit jetzt 4 Weiber und 1 Männchen zu Hause...
__________________ Liebe Grüsse
Martina
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Frankma
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Hallo Martina,
ich habe es auch nicht anders erwartet von dir
bzl. der Pflege.
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